Seedance 2.5 Prompt-Tutorial: So erstellen Sie eine 30-sekündige UGC-Anzeige von Grund auf

Mit KI zusammenfassen

Als Seedance 2.5 erschien, war das Erste, worüber alle sprachen, die Videolänge von 30 Sekunden.

Diese Zahl klingt simpel, verändert aber den gesamten Workflow. Ein 5-sekündiges KI-Video kann gut sein. Ein 30-sekündiges KI-Video muss sich wie ein echter Content verhalten. Es braucht einen Aufhänger, eine Produktvorstellung, eine kleine Geschichte, einen Sprechertext, ein paar Kamerafahrten und ein Schlussbild, das tatsächlich etwas verkauft.

Deshalb wollte ich Seedance 2.5 mit einer realen kommerziellen Aufgabe testen anstatt mit einer weiteren filmischen Demo: Kann aus einem Produktbild ein 30-sekündiger UGC-Werbespot werden, der dem ähnelt, was eine Marke normalerweise von einem Kreativen oder einem kleinen Produktionsteam drehen lassen würde?

Ich habe also in Ima Studio eine UGC-Werbung für Hautpflegeprodukte erstellt, mit Seedance 2.5 und einem Ima Canvas-Workflow. Ziel war es nicht nur, ein ansprechendes Video zu produzieren. Ich wollte die volle Kontrolle über das Produkt, den/die Ersteller/in, die Badezimmerszene, das Timing, den Sprechertext, die Kamera und die finale Produktaufnahme haben.

Das Ergebnis hat mich überrascht. Das fertige Video wirkte viel eher wie ein von einem Kreativen gedrehter Werbespot für Hautpflegeprodukte als wie ein typischer KI-Videotest. Die Hauptfigur blieb authentisch, das Produkt klar erkennbar und die gesamten 30 Sekunden folgten einer glaubwürdigen Routine. Ein vergleichbarer Dreh könnte, wenn man Darsteller, Location, Nachdrehs, Schnitt und Korrekturzeit mit einrechnet, leicht Tausende von Dollar kosten. Dieser Test hat mich etwa $10 an Generierungs-Credits gekostet.

Nachfolgend beschreibe ich die genauen Überlegungen hinter dem Arbeitsablauf: welche Referenzen ich verwendet habe, wie ich Konstanten von Variablen getrennt habe, wie ich den Zeitplan erstellt habe und warum die negativen Einschränkungen wichtiger sind, als die meisten Leute denken.

Welche Änderungen bringt Seedance 2.5 für Produktvideos mit sich?

Vor Seedance 2.5 basierten die meisten KI-Video-Workflows auf kurzen Clips. Man erstellte einige 5- bis 10-sekündige Aufnahmen, wählte die brauchbaren aus, fügte sie zusammen, vertonte sie und hoffte, dass sich das Endergebnis zwischen den Schnitten nicht zu sehr veränderte.

Das funktioniert bei Stimmungsvideos. Bei Werbespots ist es viel schwieriger.

Eine nutzergenerierte Produktanzeige benötigt Kontinuität. Der Betrachter muss glauben, dass dieselbe Person dasselbe Produkt am selben Ort verwendet. Verändert sich die Flaschenform, das Etikett oder verwandelt sich das Badezimmer plötzlich in einen anderen Raum, verliert die Anzeige ihre Wirkung.

Seedance 2.5 ist interessant, da es dank längerer Videos und der Möglichkeit, mehrere Referenzen zu verwenden, besonders für produktionsorientierte Projekte geeignet ist: Produktwerbung, Tutorials, Kurzfilme, Produktdemos und Social-Media-Videos im Creator-Stil. In Kombination mit Ima Canvas auf Ima Studio wird dies noch effektiver, da sich Referenzen, Promptblöcke und Workflow-Schritte übersichtlich organisieren lassen, anstatt alles in einem einzigen großen Textfeld zu bearbeiten.

Der Fehler: Eine 30-Sekunden-Aufgabe wie eine 5-Sekunden-Aufgabe formulieren

Der größte Fehler ist die Annahme, dass ein längeres Modell nur eine längere Beschreibung benötigt.

Für einen 5-Sekunden-Clip könnten Sie beispielsweise Folgendes schreiben:

Eine Frau trägt in einem hellen Badezimmer ein Hautpflege-Serum auf, sanftes natürliches Licht, realistischer UGC-Stil, Handkamera.

Das mag für ein einzelnes ansprechendes Foto ausreichen. Für einen 30-sekündigen Werbespot reicht es aber nicht.

Eine 30-sekündige UGC-Anzeige enthält mehrere Stellenangebote:

  • Beginnen Sie mit einem nachvollziehbaren Problem;
  • Das Produkt vorstellen, ohne dass es aufdringlich wirkt;
  • Das Produkt deutlich zeigen;
  • realistische Nutzung darstellen;
  • eine kleine emotionale Veränderung bewirken;
  • mit einem stabilen Produkt- und Gesichtsrahmen abschließen;
  • Die Stimme soll natürlich klingen;
  • Den Charakter und das Produkt konsistent halten.

Beschreibt man nur die Szene im Allgemeinen, muss das Model den zeitlichen Ablauf erraten. Das führt zu Charakterabweichungen, doppelten Flaschen, verzerrten Etiketten, seltsamen Händen, willkürlichen Kamerasprüngen und einem letzten Bild, das für Werbung unbrauchbar ist.

Besser ist es, die Aufgabenstellung als Produktionsplan zu formulieren.

Das Kernprinzip: Konstanten und Variablen müssen getrennt sein.

Dies ist der wichtigste Aspekt im gesamten Arbeitsablauf.

In einem 30-sekündigen Werbevideo sollten manche Dinge unveränderlich sein. Andere Dinge sollten bewusst verändert werden. Vermischt man beides, weiß das Model nicht mehr, was es schützen soll.

Konstanten: Was unbedingt verschlossen bleiben muss

  • Gesicht und Körperidentität des Schöpfers;
  • Form der Produktflasche, Pumpe, Etikett, Logo, Farbe und Größe;
  • das Outfit;
  • die Badezimmeraufteilung;
  • die morgendliche Lichtrichtung;
  • das Gesamtbild des UGC-Smartphones.

Variablen: Was sollte sich entwickeln?

  • Ausdruck des Schöpfers;
  • die Produktinteraktion;
  • die Schussgröße;
  • die Kamerabewegung;
  • die gesprochene Zeile;
  • der emotionale Zustand;
  • die endgültige CTA-Komposition.

Nachdem ich diese beiden Gruppen getrennt hatte, ließ sich die Eingabeaufforderung viel einfacher steuern. Die Identitätssperre schützt die Anzeige. Das mit einem Zeitstempel versehene Storyboard erstellt die Geschichte.



Das von mir verwendete 8-teilige Prompt-Framework

Hier ist das Framework, das ich für die Seedance 2.5 UGC-Anzeige verwendet habe:

  1. Referenz-Asset-Rollen: Weisen Sie das Modell darauf hin, welche Kontrolle jede Bild-, Video- oder Audioreferenz haben darf.
  2. Globale Szene: Das gesamte 30-Sekunden-Video soll als eine durchgehende UGC-Anzeige definiert werden.
  3. Identitätssperre: Schützen Sie dieselbe Person, dasselbe Produkt, dasselbe Outfit, denselben Raum und dieselbe Beleuchtung.
  4. Storyboard mit Zeitstempel: Teilen Sie den Werbespot in sechs 5-Sekunden-Segmente auf.
  5. Kamera- und Übergangsregeln: Erklären Sie, wie der Zuschauer jede Handlung wahrnimmt.
  6. Audio-Regie: Stimme, Raumklang, Soundeffekte und Musiklautstärke definieren.
  7. Negative Beschränkungen: Die genauen Fehler zu blockieren, die normalerweise zu Fehlern in KI-Produktvideos führen.
  8. Endzustand: Die letzten 2-3 Sekunden sollten für ein sauberes Auftragen des Produkts auf das Gesicht genutzt werden.

Die Formel für jedes Zeitleistensegment ist einfach:

Zeitabschnitt + Einstellungsgröße + Charakteraktion + Produktaktion + Emotion + Dialog/Ton + Kamerabewegung

Beschreiben Sie nicht nur, was passiert. Beschreiben Sie, wie der Betrachter es sieht.

Mein Referenz-Setup

Für diesen Test wollte ich nicht, dass Seedance 2.5 alles neu erfindet. Ich wollte, dass jede Referenz eine bestimmte Aufgabe hat.

@Bild 1: Referenz für die primäre Produktidentität. Flaschengeometrie, Material, Pumpendesign, Produktfarbe, Logo, Etikettentext, Typografie und Verpackungsproportionen exakt beibehalten. @Bild 2: Referenz für die primäre Charakteridentität. Gesicht, Haare, Alter, Hautton und Körperproportionen exakt beibehalten. @Bild 3: Nur Referenz für Badezimmerumgebung und Beleuchtung. Personen oder Produkte auf diesem Bild nicht kopieren. @Video 1: Nur Referenz für Kamerabewegung und -tempo. Die subtile Handbewegung reproduzieren, aber weder Person, Kleidung, Produkt noch Ort kopieren. @Audio 1: Nur Referenz für Stimmlage und Sprechrhythmus. Eine warme, ungezwungene und natürliche Frauenstimme verwenden.

Dies ist wichtig, da Verwechslungen von Referenzen einer der schnellsten Wege sind, ein kommerzielles KI-Video zum Scheitern zu bringen. Enthält die Referenz zum Badezimmer auch eine Person, könnte das Modell das falsche Gesicht übernehmen. Enthält die Referenz zum Schrittablauf ein anderes Produkt, könnte das Modell das Produktdesign verfälschen. Die Zuweisung von Rollen verringert dieses Risiko.

Die globale Szenen-Aufforderung

Die globale Szene gibt Seedance 2.5 vor Beginn des Storyboards vor, welche Art von Video sie produzieren wollen.

Globale Szenerie und visueller Stil: Erstellen Sie einen 30-sekündigen, vertikalen 9:16-UGC-Werbespot für Hautpflegeprodukte, bestehend aus sechs logisch verbundenen Einstellungen. Das gesamte Video spielt morgens im selben Badezimmer eines echten Hauses. Sanftes, natürliches Tageslicht fällt durch ein Seitenfenster ein. Verwenden Sie einen authentischen Smartphone-Kamera-Look, realistische Hauttextur, dezente Handbewegungen und eine ansprechende Social-Media-Ästhetik. Behalten Sie dieselbe Frau, Frisur, dasselbe weiße Tanktop, dieselbe Badezimmereinrichtung, dieselbe Lichtrichtung, dieselbe Produktflasche und dieselbe Produktverpackung im gesamten Video bei. Das Ergebnis soll wie eine authentische, von einem Creator aufgenommene Hautpflegeempfehlung wirken und nicht wie ein professionell produzierter Studio-Werbespot.

Hier erkläre ich dem Model, dass sich die Werbung wie ein Creator-Video anfühlen soll, nicht wie ein Film einer Luxusmarke. Dieser Unterschied ist wichtig. Bei nutzergenerierten Inhalten kann zu viel Perfektion das Video sogar unglaubwürdiger machen.

Die Identitätssperre-Aufforderung

Diesen Teil würde ich bei Produktanzeigen niemals überspringen.

IDENTITÄTSSPERRUNG FÜR CHARAKTER UND PRODUKT: Dieselbe Frau aus @Image2 ist im gesamten Video zu sehen. Ihr Gesicht, ihre Frisur, ihr Alter, ihr Hautton und ihre Körperproportionen müssen exakt beibehalten werden. Sie trägt durchgehend dasselbe weiße Tanktop. Ihre Performance beginnt leicht frustriert, wird bei der Produktvorstellung neugierig und endet entspannt und sichtlich zufrieden. Die Hautpflegeflasche muss in jeder Einstellung identisch mit der aus @Image1 sein. Größe, Form, Farbe, Material, Branding, Etikettenlayout und Verpackungsproportionen des Produkts dürfen sich nicht ändern.

Die Produktidentitätssicherung ist nicht nur ein Qualitätsmerkmal. Sie entscheidet darüber, ob eine Anzeige wirklich funktioniert oder ob sie optisch ansprechend und letztendlich gescheitert ist. Ändert sich die Flasche, kann das Video nicht mehr für E-Commerce oder bezahlte Werbekampagnen verwendet werden.

Das 30-Sekunden-Storyboard

Ich habe das Video in sechs Einstellungen unterteilt. Jede Einstellung hat eine Funktion: Problem, Enthüllung, Detail, Anwendung, Ergebnis, abschließender Handlungsaufruf.

Dauer: 30 Sekunden. Dauer: 0–5 Sek./5–10 Sek./10–15 Sek./15–20 Sek./20–25 Sek./25–30 Sek六段横向时间线.】

ZEITGESTEMPELTES STORYBOARD 0-5 Sek.: Halbnahaufnahme durch den Badezimmerspiegel. Die Frau beugt sich zum Spiegel und berührt sanft eine Wange. Ihre Haut wirkt trocken und müde. Ihr Gesichtsausdruck ist leicht frustriert, aber natürlich. Dialog: "Meine Haut spannt immer mittags." Dezente Handbewegung. 5-10 Sek.: Die Kamera schwenkt von ihrem Spiegelbild nach unten zum Waschtisch. Ihre Hand greift ins Bild und nimmt das Produkt von @Image1. Sie dreht es einmal, sodass das Etikett zur Kamera zeigt. Dialog: "Das ist der einzige Schritt, den ich nicht mehr auslasse." Verwenden Sie eine dynamische, nach unten gerichtete Kameraschwenkung, keinen abrupten Schnitt. 10-15 Sek.: Makroaufnahme der Produktpumpe. Sie drückt die Pumpe genau einmal. Zwei kleine Tropfen fallen natürlich auf ihre Fingerspitzen. Realistische Viskosität und Produktgröße beibehalten. Ton: Leises Pumpenklicken und sanfte Badezimmergeräusche. 15-20 Sek.: Halbnahaufnahme über die Schulter. Sie drückt das Produkt sanft mit langsamen, natürlichen Bewegungen auf beide Wangen. Dialog: "Zwei Tropfen, dann drücke ich es einfach ein." Langsame Kamerafahrt. 20–25 Sek.: Frontale Halbnahaufnahme. Sie betrachtet ihre Haut im Spiegel, berührt leicht ihre Wange und lächelt zufrieden. Ihre Haut reflektiert das natürliche Licht und wirkt hydratisiert, ohne übertrieben zu wirken. Dialog: "Es fühlt sich weich an, aber nicht fettig." 25–30 Sek.: Sie hält das Produkt neben ihr Gesicht, das Etikett zeigt direkt zur Kamera. Sie blickt entspannt in die Linse. Dialog: "Das ist meine ganze Morgenroutine für einen strahlenden Teint." Die Kamera verharrt in einer stabilen Endposition mit Produkt und Gesicht.

Dieser Schritt veränderte das Ergebnis am stärksten. Sobald die Aufgabenstellung eine Zeitleiste enthielt, musste Seedance 2.5 die Erzählstruktur nicht mehr erraten. Das Video hatte nun einen Anfang, einen Mittelteil und ein Ende.

Kameraregeln: Erklären Sie dem Model, wie der Zuschauer die Werbung wahrnimmt.

Jedes Zeitsegment benötigt eine Kameraregel. Andernfalls fügt das Model möglicherweise eine dramatische Kamerabewegung hinzu, die zwar beeindruckend aussieht, sich aber für nutzergenerierte Inhalte unpassend anfühlt.

KAMERA- UND ÜBERGANGSREGULIERUNGEN: Realistische Smartphone-Kamerabewegungen mit subtilen, natürlichen Handkamerabewegungen verwenden. Pro Storyboard-Segment nur eine primäre Kamerabewegung verwenden. Alle Kamerabewegungen müssen durch die Handlungen der Frau oder die Produktpräsentation motiviert sein. Übergänge müssen die räumliche Kontinuität innerhalb desselben Badezimmers wahren. Unwillkürliche Schwenks, dramatische Kranfahrten, übermäßiges Zoomen, schnelle Schwenks und unerklärliche Winkeländerungen vermeiden.

Meine Regel ist einfach: Wenn ein echter Kreativer so etwas nicht mit dem Handy filmen würde, verlange ich von Seedance 2.5 auch nichts davon.

Audioregeln: Die Anzeige soll sich wie nutzergenerierter Content anfühlen, nicht wie ein Fernsehspot.

Für diesen Test sollte die Stimme warm und ungezwungen klingen. Die Texte sollten wie eine Empfehlung eines Kreativen klingen, nicht wie ein Markenskript.

AUDIORIENTIERUNG: Verwenden Sie die warme, ungezwungene Frauenstimme von @Audio1. Die Dialoge sollen natürlich und nicht einstudiert oder werblich klingen. Behalten Sie im gesamten Video eine einheitliche Stimme bei. Integrieren Sie dezente Badezimmergeräusche, ein leises Pumpengeräusch und sehr dezente Hintergrundmusik. Die Musik muss im Hintergrund bleiben und darf die Szene nicht dominieren.

Es kommt auf die kleinen Details an. Ein leises Pumpengeräusch verleiht dem Produkt eine greifbare Haptik. Die Geräuschkulisse im Badezimmer lässt die Szene realistisch wirken. Dezente Musik lenkt die Aufmerksamkeit auf die Stimme des Erfinders.

Bei negativen Aufgabenstellungen zeigt sich die Professionalität.

Die meisten formulieren negative Aufgabenstellungen wie eine Liste allgemeiner KI-Probleme. Bei Produktvideos sollte die negative Aufgabenstellung jedoch auf tatsächliche kommerzielle Fehlerquellen abzielen.

NEGATIVE UND HARTE EINSCHRÄNKUNGEN: Keine Veränderung der Charakteridentität. Keine Änderungen an Frisur oder Kleidung. Keine Produktverformung. Keine Änderungen an Logo, Etikettentext, Flaschenform, Pumpendesign, Produktfarbe oder Verpackungsproportionen. Keine doppelten Flaschen. Keine zusätzlichen Hände, Finger, Arme oder Gesichtszüge. Keine verzerrten Spiegelungen. Keine schwebenden Objekte. Kein Produkt, das durch Finger gleitet. Keine plötzlichen Orts- oder Lichtwechsel. Keine willkürlichen Schnitte. Keine Kamerateleportation. Keine Untertitel, Texteinblendungen, Wasserzeichen oder Interface-Elemente. Keine übertriebene, sofortige Hautverwandlung. Keine glänzende Studio- oder Werbeästhetik.

Diese Hinweise sollen nicht technisch klingen. Sie sind da, weil KI-Videos tatsächlich an solchen Stellen versagen. Produktwerbung funktioniert nicht mehr, wenn sich das Etikett ändert, die Flasche dupliziert wird, Finger mit der Pumpe verschmelzen oder die Spiegelung keinen Sinn mehr ergibt.

Der Endzustand ist der CTA-Frame.

Bei Anzeigen kommt es auf die letzten zwei Sekunden an. Sie benötigen ein stabiles Bild, in dem sowohl der Urheber als auch das Produkt gut sichtbar sind. Dieses letzte Bild kann als Vorschaubild, Landingpage-Grafik, Kundenrezensionsfoto oder als Abspannkarte für eine bezahlte Anzeige dienen.

Ab Sekunde 27 befindet sich die Kamera in einer stabilen Halbnaheinstellung. Die Frau ist links im Bild zu sehen, das Produkt rechts neben ihrer Wange. Die Flasche steht aufrecht und ist frontal ausgerichtet. Etikett und Logo sind vollständig und klar sichtbar. Diese Bildkomposition darf für mindestens die letzten zwei Sekunden nicht beibehalten werden. Es dürfen keine weiteren Kamerabewegungen, keine Drehung des Produkts, kein Schnitt, kein Schwarzbild und keine neuen Objekte erscheinen, bevor das Video endet.

Wenn Sie das Ende nicht fixieren, kann das Model bis zum letzten Bild improvisieren. Das ist für experimentelle Videos in Ordnung, aber schlecht für Werbung.

Der Ima Canvas Workflow

Die Eingabeaufforderung ist nur die eine Hälfte des Prozesses. Die andere Hälfte besteht darin, wie die Assets und Eingabeaufforderungsblöcke innerhalb des Workflows organisiert sind.

In Ima Canvas habe ich den Workflow in übersichtliche Teile unterteilt:

  • Produktreferenz hochladen;
  • Charakterreferenz hochladen;
  • Umgebungsreferenz hochladen;
  • Referenz für die Kamerabewegungsgeschwindigkeit;
  • globale Szenenaufforderung;
  • Aufforderung zur Identitätssperre;
  • Storyboard-Vorgabe mit Zeitstempel;
  • negative Nebenbedingungen;
  • endgültiger Endzustand.

Das erleichterte die Überarbeitung des Prozesses. Falls das Produkt vom ursprünglichen Konzept abwich, straffte ich die Produktidentitätsvorgaben. Falls die Kameraführung zu stark schwenkte, passte ich die Kameraregeln an. Falls das Ende nicht stimmig war, verschärfte ich die Endeinschränkungen.

Die vollständige Vorlage für die Aufgabenstellung

Sie können diese Struktur kopieren und die Produkt-, Charakter-, Umgebungs- und Kategoriedetails ersetzen.

REFERENZ-ARGUMENTE @Bild1: Primäre Produktidentitätsreferenz. Produktgeometrie, Material, Farbe, Logo, Etikettentext, Typografie und Verpackungsproportionen exakt beibehalten. @Bild2: Primäre Charakteridentitätsreferenz. Gesicht, Haare, Alter, Hautton und Körperproportionen exakt beibehalten. @Bild3: Nur Umgebungs- und Lichtreferenz. Personen oder Produkte auf diesem Bild nicht kopieren. @Video1: Nur Kamerabewegung und -tempo als Referenz. Rhythmus reproduzieren, aber Person, Kleidung, Produkt oder Ort nicht kopieren. @Audio1: Nur Sprachmelodie und Sprechrhythmus als Referenz. GLOBALER SZENE UND VISUELLES DESIGN Erstellen Sie eine 30-sekündige, vertikale 9:16-Produktwerbung im UGC-Stil, bestehend aus sechs logisch verbundenen Einstellungen. Das gesamte Video spielt am selben realen Ort mit einheitlicher Lichtführung und Umgebungsgestaltung. Verwenden Sie einen authentischen Smartphone-Kamera-Look, realistische Texturen, dezente Handkamera-Bewegungen und eine ansprechende Social-Media-Ästhetik. Person, Produkt, Outfit, Umgebung und visueller Stil müssen im gesamten Video beibehalten werden. IDENTITÄTSSICHERUNG FÜR CHARAKTERE UND PRODUKTE: Dieselbe Person aus @Image2 ist im gesamten Video zu sehen. Gesicht, Frisur, Alter, Hautton und Körperproportionen müssen beibehalten werden. Das Produkt aus @Image1 muss in jeder Einstellung identisch bleiben. Größe, Form, Farbe, Material, Branding, Etikettenlayout und Verpackungsproportionen des Produkts dürfen sich nicht ändern. ZEITGESTEMPELTES STORYBOARD: 0–5 Sek.: Aufhänger und Problemstellung. 5–10 Sek.: Produktvorstellung. 10–15 Sek.: Produktdetails oder Anwendungsbeispiele. 15–20 Sek.: Produktanwendung oder -demonstration. 20–25 Sek.: Ergebnis, Gefühl, Beweis oder Reaktion. 25–30 Sek.: Abschließende Bildkomposition mit Produkt und Gesicht sowie Handlungsaufforderung. KAMERA- UND ÜBERGANGSREGULIERUNGEN: Realistische Smartphone-Kamerabewegungen mit dezenten Handbewegungen verwenden. Pro Segment nur eine primäre Kamerabewegung verwenden. Alle Bewegungen müssen durch die Handlung oder die Produktvorstellung motiviert sein. Übergänge müssen die räumliche Kontinuität wahren. Unkontrolliertes Kreisen, extremes Zoomen, schnelle Schwenks und unerklärliche Kamerasprünge vermeiden. AUDIORIE: Verwenden Sie eine warme, ungezwungene und natürliche Sprechweise. Die Dialoge sollten authentisch und nicht einstudiert klingen. Achten Sie auf eine einheitliche Stimme. Fügen Sie realistische Raumklänge, passende Produktgeräusche und leise Hintergrundmusik hinzu. NEGATIVE UND HARTE VORGABEN: Keine Abweichungen vom Original. Keine Produktverformungen. Keine Änderungen an Etikett, Logo, Form, Farbe oder Verpackung. Keine doppelten Produkte. Keine zusätzlichen Hände, Finger, Arme oder Gesichtszüge. Keine verzerrten Spiegelungen. Keine schwebenden Objekte. Kein Produkt, das durch Finger gleitet. Keine plötzlichen Orts- oder Lichtwechsel. Keine Kamerabewegungen. Keine Texteinblendungen, Untertitel, Wasserzeichen oder Interface-Elemente, außer auf ausdrücklichen Wunsch. VORGABEN FÜR DAS ENDE: Halten Sie die finale Produkt- und Gesichtskomposition für mindestens die letzten zwei Sekunden konstant. Das Produkt muss aufrecht, frontal, gut sichtbar und frei von Hindernissen sein. Vor dem Ende des Videos dürfen keine neuen Bewegungen, Objekte, Schnitte oder Überblendungen erscheinen.

Was ich bei anderen Produkten ändern würde

Das Rahmenkonzept bleibt gleich, aber der Zeitablauf ändert sich je nach Kategorie.

ProdukttypWas man absperren sollteWas im Storyboard geändert werden sollte
HautpflegeFlasche, Etikett, Textur, routinemäßiger KontextHautproblem, Anwendungstechnik, abschließendes Hautgefühl
ModeSchnitt, Farbe, Stoff, PassformOutfit-Präsentation, Bewegungstest, Styling-Details, finaler Look
Speisen und GetränkeVerpackung, Portionsgröße, Textur, MarkenfarbeVerlangen, Anstoß, Einschenken oder Beißen, Reaktion, Packungsfoto
ElektronikGeräteform, Bildschirm, Anschlüsse, MaterialProblemstellung, Handinteraktion, Merkmalsmoment, Ergebnis
Apps und SaaSBildschirmablauf, Markenstil, ProduktversprechenProblemstellung, Bildschirmdemo, Zeitersparnis, Handlungsaufforderung

Fazit

Die größte Verbesserung in Seedance 2.5 ist nicht nur die Möglichkeit, längere Videos zu erstellen. Die eigentliche Verbesserung besteht darin, dass längere Videos eine bessere Produktionsmentalität fördern.

Wenn Sie eine 30-sekündige UGC-Anzeige erstellen möchten, schreiben Sie keine Anweisungen wie Bildunterschriften. Verfassen Sie stattdessen ein kompaktes Produktionsbriefing. Legen Sie das Produkt fest. Legen Sie die Person fest. Weisen Sie jeder fünften Sekunde eine Aufgabe zu. Geben Sie der Kamera Anweisungen. Legen Sie fest, wie die Stimme klingen soll. Sagen Sie dem Model, was auf keinen Fall passieren darf. Halten Sie dann die letzte CTA-Sequenz fest.

So kommt ein Produktbild einem echten 30-Sekunden-Werbespot deutlich näher.

Erstellen Sie ein strukturiertes 30-Sekunden-Produktvideo mit Seedance 2.5 auf Ima Studio.

Quellen

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